Sachsen.Business
Sep 4
Business-Plan
Umsatzprognose und Rentabilitätsvorschau im Businessplan

Nachdem nun der Kapitalbedarfsplan und der Finanzierungsplan als Teil des Finanzplans vorgestellt wurde, verbleibt es nun noch die Umsatzentwicklung sowie die Rentabilitätsvorschau. Im folgenden soll grundlegend geklärt werden, wie Sie bei der Erstellung einer Umsatzprognose vorgeht und wie dieser ermittelt der Umsatz in die Rentabilitätsvorschau einfließt.

c.    Die Umsatzentwicklung oder Umsatzprognose

Die Umsatzentwicklung ist Teil der Rentabilitätsvorschau, welche im nächsten Punkt unter die Lupe genommen wird. Eine Umsatzentwicklung sollte über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren erstellt werden. Wobei das erste Jahr meist nicht aus 12 Monaten besteht, sondern je nach Geschäftseröffnung weniger als 12 Monate umfasst. Die Planung oder Vorschau des zu erwartenden Umsatzes ist nicht unbedingt eine einfache Angelegenheit. Im Zweifelsfall nutzen Sie die Hilfe eines Gründungsberaters. Einfacher wird die Angelegenheit, wenn Sie bereits im Vorfeld Aufträge erhalten haben oder Aufträge von künftigen Auftraggebern mit ziemlicher Sicherheit abschätzen können. Sollten Sie allerdings ohne jegliche Vorahnung an eine derartige Umsatzermittlung herantreten, so arbeiten Sie bitte realistisch und versuchen lieber zaghafter als zu forsch die Umsätze einzuschätzen. So vermeiden Sie eine risikoorientierte Einschätzung hinsichtlich Ihrer zukünftigen Liquidität und Ihres unternehmerischen Erfolges. Allerdings ist es notwendig die Umsätze weitestgehend realistisch zu ermitteln, da eine zu knapp bemessene Umsatzermittlung zu einer zu hohen Fremdkapitalaufnahme führen kann, was wiederum zu überhöhten Zinsbelastungen führt. Berücksichtigen Sie in Ihrer Umsatzberechnung auch die Gewährung von Skonti, Rabatten oder anderen Preisnachlässen. Erläutern Sie einzelne Positionen Ihrer Planung, so dass ein Fachfremder Ihre Berechnungen nachvollziehen kann. Eine einfache und sichere Vorgehensweise ist die der Rückwärtskalkulation. Tragen Sie zunächst in der Rentabilitätsvorschau alle Aufwendungen und Kosten zusammen und ermitteln darauf aufbauend die nötigen Umsätze, um diese Kosten decken zu können. Der so ermittelte Umsatz ist der Minimalumsatz, der also auf jeden Fall monatlich oder jährlich erreicht werden muss. Ist dieser Minimalumsatz bekannt, können Sie auf die notwendigen Stückpreise oder Verkaufsmengen schließen. Diese Verkaufsmengen geben Ihnen Auskunft über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit der Umsetzung der Geschäftsidee.

Beispiel:

Es wurden mtl. Gesamtkosten von 3.000 EUR ermittelt. Sie müssen also mindestens 3.000 EUR Umsatz pro Monat erzielen, um einen Gewinn von 0 EUR zu erwirtschaften. Gehen Sie von einem Gewinn von mindestens 1.000 EUR aus, da Sie ja auch Geld für die private Lebenshaltung benötigen. Somit müssen schon monatlich 4.000 EUR umgesetzt werden. Bei einem angenommenem Verkaufspreis von 10 EUR je Stück müssten Sie also 400 Stück monatlich verkaufen, was eine tägliche Verkaufsmengen von 16 Stück (400 St / 25 Tage je Monat) entspricht. An dieser Stelle können Sie als Fachmann in Ihrer Branche selbst entscheiden, ob es noch realistisch ist, das Produkt zu verkaufen. Ggf. müssen Sie nun das Konzept neu kalkulieren und überdenken.

d.    Rentabilitätsvorschau

Die Ermittlung Ihrer künftigen Rentabilität durch eine Rentabilitätsvorschau (auch Ertragsvorschau genannt) ist nicht nur für Sie als Unternehmer, sondern auch für Ihre künftigen Investoren, Gläubiger oder Geldgeber von entscheidender Bedeutung. Die Rentabilitätsvorschau können Sie entweder mit einer Software elektronisch, einer Vorlage schriftlich oder mit der Hilfe einer fachkundigen Gründungsberaters erstellen.

Die Ertragsvorschau wird, wie alle anderen finanztechnischen Berechnungen, über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren erstellt. In Ihr stellen Sie die Umsatzerlöse und andere Einnahmen Ihres Unternehmens den Aufwendungen gegenüber. Somit ermitteln Sie das Betriebsergebnis und können Ihren Gläubigern über die entsprechende Berichtsperiode einen solides oder stetiges Wachstum nachweisen. Die Umsatzerlöse resultieren aus obiger Berechnung zur Umsatzentwicklung. Zu den Betriebsausgaben zählen neben Personalkosten, Mieten- und Pachtaufwendungen, den Kreditzinsen auch die Betriebssteuern, Betriebskosten, die Abschreibungen und sonstige Kosten.

Die Betriebskosten werden aus KFZ Kosten, Versicherungen, Raumkosten und sonstige Aufwendungen gebildet. Sonstige Aufwendungen beinhalten Bürobedarf, Literatur, Buchhaltungskosten, Werbekosten, Verpackungskosten, Kosten für Werkzeuge und Kleingeräte, Telefon- und Faxaufwendungen, Internetkosten, Porto, Reinigungskosten und anderes mehr. Weitere Betriebsausgaben können Sie im Lexikon der Betriebsausgaben recherchieren. Nutzen Sie auch unsere Vorlage und unseren Onlinerechner zur Rentabilitätsvorschau!

All die beschriebenen Komponenten bilden in der Summe den Finanzplan Ihres Businessplans, welcher dem Leser einen Einblick über die finanziellen Entwicklungsmöglichkeiten des Unternehmers verschaffen sollen.

 
Der 360 Grad-Blick auf die Existenzgründung

Existenzgründer müssen neben einer zündenden Geschäftsidee auch bei den kaufmännischen Abläufen punkten. Denn ohne einen gewissen Grad an betriebswirtschaftlichem Know-how wird auch die beste Idee nicht erfolgreich sein. Wir geben Ihnen 7 Tipps, auf die Sie bei der Wahl einer kaufmännischen Lösung achten sollten.

 

Endlich auf eigenen Beinen stehen! Kein Chef, der einen zu Überstunden verdonnert, sondern man selbst verschiebt den Feierabend auf später. So sehen Vorstellung und gleichzeitig Realität vieler Existenzgründer aus. Ein eigenes Unternehmen führt meist zu einem radikalen Lebenswandel. Nach der zündenden Geschäftsidee und einem überzeugenden Businessplan fangen die Herausforderungen nämlich erst an. Behördengänge, Papierkram mit Verbänden und "nebenbei" Kunden gewinnen und Aufträge generieren.

 

Damit nach dem Anstoß nicht gleich der Abpfiff kommt, müssen neben einem Top-Produkt oder einer klasse Dienstleistung aber auch die notwendigen Prozesse im Hintergrund stimmen. Dass heißt, dass auch so ungeliebte Themen wie die Buchhaltung und die kaufmännischen Abläufe professionell erledigt werden müssen: von der Angebotserstellung und Auftragsbestätigung bis hin zur Rechnung und gegebenenfalls Mahnung müssen diese Abläufe bei der Existenzgründung reibungslos funktionieren. Andernfalls ist schnell Ebbe in der Kasse und die Gründung gescheitert.

Nur wer also einen 360 Grad-Blick auf sein Unternehmen hat, behält den Überblick und somit auch seine Kunden. Denn die fachliche Kompetenz kann noch so groß sein: wenn Angebote auf sich warten lassen oder Rechnungen mehrmals versendet werden, sind die Kunden schnell verärgert.

  

Kundendaten und betriebswirtschaftliche Kennzahlen auf einem Blick

 

Doch wie kann man die Vielzahl an buchhalterischen Abläufen vernünftig managen? Konfuse Zettelwirtschaft sollte von Anfang an vermieden werden. Software-Programme wie Word und Excel sind ideal als Schreib- und Kalkulationswerkzeuge, haben aber nichts in der Buchhaltung und Warenwirtschaft zu suchen. So sollten Existenzgründer nicht davor scheuen eine professionelle kaufmännische Software einzusetzen. Es gilt als erstes kaufmännisches Know-how aufzubauen und eine Software auszuwählen, mit der das Management des eigenen Unternehmens ein Kinderspiel wird.

 

Für viele Gründer ist dieses Thema aber Neuland. Daher haben wir Ihnen 7 Punkte aufgelistet, auf die Sie bei der Auswahl einer betriebswirtschaftlichen Softwarelösung achten sollten:

1.      Wie ist das Bedienkonzept der Software angelegt? Eine intuitive Benutzeroberfläche und selbsterklärende Bedienung kann Berührungsängste nehmen.

2.      Sind alle Informationen, die ein Unternehmens-Chef benötigt, auf einen Blick ersichtlich? Ein Business Cockpit, das individuell angepasst werden kann und alle wesentlichen Kennzahlen auf einem Blick anzeigt, kann die Transparenz der Geschäftskennzahlen wesentlich erhöhen.

3.      Enthält das Programm von der Buchhaltung über die Warenwirtschaft bis hin zum Verwalten von Adressdaten alle Funktionen in einer Lösung und erlaubt die Arbeit auf einer Datenbasis? Ein Programm, das aus verschiedenen Modulen besteht und womöglich noch auf unterschiedliche Datenbasen zugreift, ist umständlich und kostet Zeit.

4.      Enthält die Software auch die Möglichkeit, neben Warenwirtschaft und Buchhaltung kleinere Marketing-Kampagnen aus dem Programm heraus zu starten und so gezielt Ihre Kunden z.B. an die jährliche Wartung oder einen besonders günstigen Kaufpreis zu erinnern?

5.      Erfüllt die Software alle Grundsätze der ordnungsgemäßen Buchführung (GoB) und ist sie entsprechend zertifiziert?

6.      Neben dem Produkt spielt auch der Service bei der Wahl der Software eine große Rolle: Enthält das Angebot einen Wartungsvertrag, durch den sichergestellt ist, dass die Software kontinuierlich aktualisiert wird? Und gibt es kostenlose Updates, mit denen der Kunde bei allen relevanten gesetzlichen Aktualisierungen immer auf dem neuesten Stand arbeitet?

7.      Ein weiterer Aspekt ist die Qualität des Supports: Bietet das Softwarehaus die Möglichkeit, bei Installation, Einarbeitung oder im Alltag, Hilfe und Tipps von Experten einzuholen? Steht Ihnen - egal ob per Telefon, E-Mail oder Fax – ein fachkundiges Support-Team bei individuellen Fragen und Problemen zur Seite?

 

All in one: GS-Office 2010

 

Eine solche Kombination von Warenwirtschaft und Finanzbuchhaltung mit integriertem Service- und Support-Konzept, die auch eine 360 Grad-Sicht auf das Unternehmen erlaubt, findet sich zum Beispiel in der kaufmännischen Komplettlösung GS Office 2010 (www.gsoffice.de) von Sage. Das Unternehmen ist mit über 25 Jahren Erfahrung und 250.000 Kunden der führende Anbieter von betriebswirtschaftlicher Software im deutschen Mittelstand. Mit der neuen Softwarelösung GS-Office 2010 bietet Sage mittelständischen Firmen nun eine voll integrierte kaufmännische Komplettlösung, die ihnen mehr Zeit für das Wesentliche lässt: Denn anders als bei modularen Programmen zahlreicher konkurrierender Software-Anbieter, müssen die Anwender bei GS-Office nicht zwischen den verschiedenen Anwendungen wechseln, um Eingaben in der Warenwirtschaft oder Buchhaltung vorzunehmen. Vielmehr arbeiten sie nur noch in einer Software und auf einer Datenbank und verringern so den Aufwand für die Bearbeitung ihrer kaufmännischen Vorgänge um ein Vielfaches: Von der Angebotserstellung über die Auftragsbestätigung und Rechnungsstellung bis hin zur Auswertung seiner offenen Posten und Kosten erhält der Anwender eine 360 Grad-Sicht auf sein Geschäft. Sämtliche relevanten Daten stehen automatisch in einer Anwendung zur Verfügung und können sofort weiter verarbeitet werden. Eine doppelte Eingabe, Pflege oder Sicherung der Daten entfällt. Unternehmen können damit deutlich produktiver und schneller arbeiten, vereinfachen ihre Prozesse und schaffen so mehr Raum für das Wachstum ihres Geschäfts.

 

Eine betriebswirtschaftliche Software kann also dabei helfen, dass Existenzgründer nach dem Anstoß am Ball bleiben.

 

Autor: Anne Draeger, Sage Software GmbH

 
Der Finanzplan im Businessplan

Dieser Abschnitt ist durch das Zahlenmaterial des jungen Unternehmens gekennzeichnet. Zeigen Sie dem Gläubiger, dass Ihr Unternehmen auf Sicht von drei Jahren effizient und rentabel sein wird. Dazu müssen Sie den Kapitalbedarf, das Finanzierungskonzept, Ihr Eigenkapital, das nötige Fremdkapital, eine Umsatzplanung, eine Rentabilitätsvorschau sowie eine Liquiditätsplanung erstellen und so Ihr Unternehmen präsentieren. Zu dieser Thematik gibt es auf dem Markt eine Reihe von Instrumenten, welche Sie bei der Zusammenstellung der Unternehmenszahlen unterstützen. Das stellt Sie aber nicht davon frei die Unternehmenskennzahlen und das nötige Zahlenmaterial der Firma selbst nach zurechnen und im Überblick zu behalten. Diese Aufgabe kann im Zweifel zusammen mit einem Steuerberater oder einem Unternehmensberater durchgeführt werden. Die Kennzahlen im Einzelnen.

Fremd- und Eigenkapital

Die Höhe des Eigenkapitals beschreibt das Bargeld und die Sacheinlagen, welche Sie in das Unternehmen einbringen werden. Darüber hinaus können Sie das noch notwendige Kapital von einem Kreditinstitut für eine gewisse Laufzeit borgen. Auf diese Weise steht für die Investitionen ein Kapitalblock bereit, welcher sich aus Fremd- und Eigenkapital zusammensetzt. Der Kapitalbedarfsplan zeigt, wie hoch der Bedarf an Eigen- und Fremdkapital für die zu tätigenden Investitionen sein wird. Darüber hinaus sollten Sie ein gewisses Polster für unvorhergesehene Anschaffungen, Investitionen und für Ihre private Lebensführung vorhalten. Beachten Sie bei der Kalkulation Ihrer Finanzen, dass während der Zeit der Tilgungsjahre eine finanzielle Mehrbelastung auf Ihr Unternehmen zukommen wird. Diese finanzielle Belastung setzt eine entsprechende Liquiditätsstruktur Ihres Unternehmens voraus. Lesen Sie dazu die Ausführungen zum Liquiditätsplan. Im Zusammenhang mit der Frage der Fremdfinanzierung steht immer die Frage der geeigneten Rücklagen und Sicherheiten. Da die meisten Unternehmen aus einer privaten Situation heraus entstehen und somit meist als Personengesellschaften oder Einzelunternehmen gegründet werden, sind die Sicherheiten im Wesentlichen aus Ihrer Privatsphäre heranzuziehen. Dies bedeutet auch für Ihre persönliche Situation ein gewisses Risiko, was bei der Fremdkapitalplanung berücksichtigt werden sollte.

a.    Der Kapitalbedarfsplan

In der Kapitalbedarfsplanung (auch als Investitionsplanung bezeichnet) fassen Sie sämtliche zukünftige Investitionen im Unternehmen in einer Übersicht oder einer Tabelle zusammen. Für diese Tätigkeiten gibt es auf den Markt bzw. im Internet zahlreiche Vorlagen, welche die Erfassung und Strukturierung erleichtern. Der Kapitalbedarf wird häufig in langfristige Investitionen (Anlagevermögen), mittel- und kurzfristige Investitionen, Aufwendungen oder Betriebsmittel, Gründungskosten und privat veranlasste Investitionen gegliedert. Über die Zusammenstellung oder den Inhalt der Kapitalbedarfsplanung gibt es verschieden Methoden und Modelle, so dass Sie die erwähnten Vorlagen immer in verschiedenen Ausführungen finden werden. Übrigens: Ihren Kapitalbedarfsplan können Sie auch mit unserem kostenlosen Onlinerechner vorbereiten oder selbst erstellen. Der Kapitalbedarf wird grundsätzlich folgendermaßen unterteilt:

Privater Kapitalbedarf

Um den Kapitalbedarf Ihres Unternehmens ermitteln zu können, müssen Sie sämtliche Aktivitäten in Ihrem Unternehmen erfassen, welche zu finanziellen Auszahlungen führen. Somit sind auch Entnahmen von Geldern für Ihre private Lebensführung unter diesem Stichwort zu fassen. Da Sie von Ihrem Unternehmen leben und sämtliche privaten Ausgaben begleichen müssen, ist es notwendig, dass Sie regelmäßige Entnahme berücksichtigen. Unter der Entnahme ist z.B. die monatliche Umbuchung eines bestimmten Geldbetrages vom Geschäftskonto auf Ihr Privatkonto zur privaten Verwendung zu verstehen. Es ist vorteilhaft einen Plan zur Ermittlung der privaten Ausgaben erstellen, den privaten Kapitalbedarfsplan. Dieser Plan beinhaltet die Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer oder Kfz-Steuer, die Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Lebensversicherung, Unfallversicherung und andere private Versicherungen. Aber auch private Mieten und Betriebskosten sowie Kosten für die Lebensführung, so z. B. Lebensmittel.

Betrieblicher Kapitalbedarf

Neben dem privaten Kapitalbedarf ist der betriebliche Kapitalbedarf festzustellen und in Ihren Kapitalbedarfsplan aufzunehmen. Der betriebliche Kapitalbedarf stellt im Wesentlichen die Betriebsausgaben dar. Darüber hinaus dürfen in Ihrem Kapitalbedarfsplan Grundstücke, Gebäude, Renovierungsmaßnahmen oder Instandsetzungsmaßnahmen, Maschinen, Geräte, Betriebs- und Geschäftsbedarf, Fahrzeuge usw. nicht fehlen. Selbstverständlich müssen Sie auch Waren anschaffen, so dass diese Aufwendungen ebenfalls aufzunehmen sind. Personalkosten, Bürobedarf, Telefon, Mieten, Zinsaufwendungen, Fahrzeugkosten, Buchführungskosten, Steuerberatungskosten, Rechtsanwaltskosten, Gründungskosten und vieles andere mehr sind ebenfalls Positionen in Ihrem Kapitalbedarfsplan.

Darüber hinaus werden Sie in der ersten Zeit Ihres neuen Unternehmens einen gewissen Bedarf an Geld für Werbemaßnahmen, für fehlerhafte Planungen oder Organisation oder ähnliche Aufwendungen benötigen. Unter Umständen ist es auch wichtig die Investitionsplanung in Investitionen vor der Gründung und Investitionen nach der Gründung aufzuteilen. Nutzen Sie unsere Vorlage zum Kapitalbedarfsplan! Nicht vergessen: Der betriebliche Kapitalbedarfsplan kann und wird von der steuerlichen Gewinnermittlung für das Finanzamt abweichen.

b.    Der Finanzierungsplan

Nach dem Sie im Kapitalbedarfsplan festgestellt haben, wie hoch die notwendigen Investitionen für Ihr Unternehmen sein werden, beschreiben Sie nun, wie dieser festgestellte Kapitalbedarf gedeckt wird. Oder anders ausgedrückt: Von wem bekommen Sie das nötige Kapital? Auch hier haben Sie wieder verschiedene Möglichkeiten. Sie können Ihr eigenes Kapital oder Sacheinlagen (Finanzierung mit Eigenkapital) nutzen, um die notwendigen Investitionen zu realisieren. Erstellen Sie sich eine Checkliste, um den Umfang Ihres Eigenkapitals ermitteln zu können.

Folgende Fragestellungen sollten Sie berücksichtigen:

Habe ich Ersparnisse und kann ich diese in meinem Unternehmen einsetzen?
Wie werden sich diese Ersparnisse bis zur Geschäftseröffnung entwickeln?
Können Sie andere Kapitalanlagen wie Versicherungen, Aktien, Bausparverträge oder Investmentfonds für Ihre Gründung nutzen?

Bitte bedenken Sie, dass Sie auch für Ihre zukünftige Absicherung entsprechende Rücklagen vorhalten sollten.

Eine andere Möglichkeit, um an liquide Mittel für Ihre Unternehmensgründung zu gelangen, ist die Aufnahme eines Darlehens bei engen Verwandten oder Bekannten. Mit niedrigen Zinssätzen, können Sie so Ihre Liquidität entscheidend verbessern. Allerdings sollte auch hier nicht auf Darlehensverträge und die Festsetzung entsprechender Konditionen verzichtet werden. Beteiligungen Ihrer Geschäftspartner oder Gesellschafter, sind in diesem Sinne natürlich auch Eigenkapital, welches Ihrer Firma zur Verfügung steht. Nutzen Sie unsere Vorlage Finanzierungsplan und unseren Onlinerechner zum Finanzierungsplan!

 
Chancen und Risiken im Businessplan beschreiben
Unter diesen Stichpunkt verbirgt sich für Sie die Möglichkeit dem Leser Ihres Planes mögliche Chancen hinsichtlich der Expansion, der Marktetablierung, der Gewinnsteigerung und der Erwirtschaftung des geliehenen Kapitals aufzuzeigen. Umschreiben Sie die drei größten Chancen, welche die weitere Entwicklung Ihres Unternehmens positiv beeinflussen können. Daneben dürfen Sie aber beispielsweise einem Kreditinstitut, als Leser Ihres Businessplans, die drei größten Risiken Ihren zukünftigen Unternehmenstätigkeit nicht verschweigen. Allerdings sollten Sie es vermeiden, die Chancen – Risiken – Analyse in eine „Schönfärberei“ umzugestalten oder die neue Firma nur noch am Rande des Abgrunds zusehen. Zur Erkennung der Chancen und Risiken kann zum Beispiel die Swot Analyse genutzt werden. Auch die Methoden der Selbstbeurteilung dienen diesem Teil des Businessplans, um die eigenen Stärken und Schwächen und somit die Chancen und Risiken des Unternehmens herauszufinden. Weitere Methoden für das Management eines Unternehmens haben wir in unserer Reihe zu den Managementtechniken zusammengefasst. Vereinfacht kann man die Chancen in der Konkurrenz suchen. Gerade das, was in der eigenen Firma verbesserungswürdig erscheint, das was die Konkurrenz bereits besser kann oder macht ist für das eigene Unternehmen immer eine Chance. Risiken liegen in der Regel immer in der Finanzierung oder bspw. dem sich verändernden Absatzmarkt. Insbesondere dem letzteren kann man mit Flexibilität und wohl überlegten Handlungen entgegenwirken. So können Sie die bereits beschriebenen Risiken immer durch gekonnt umschriebene Gegenaktionen entkräften, was nicht heißen soll, dass es keine Risiken gibt. Ein gut geführtes Unternehmen mit einem wachen Management kann jedoch Risiken frühzeitig am Markt erkennen und entsprechend entgegenwirken

 
Rechtsformwahl und Organisation des Unternehmens

Die Rahmenbedingungen wie vertragliche Verpflichtungen, Pflichten und Rechte gegenüber Behörden und anderen Unternehmen sowie die in- und externe Organisation eines Unternehmens sind nur einige Bestandteile, welche insbesondere durch die Rechtsform bestimmt und geregelt werden. Die Rechtsform wird in vielen Fällen durch einen Vertrag schriftlich fixiert. Vereinbarungen können aber auch durch eine mündliche Absprache festgelegt werden. Einige Rechtsformen verlangen allerdings die Schriftform oder auch die notarielle Beglaubigung. Die Rechtsform bestimmt über die zukünftigen Haftungsverhältnisse des Unternehmens. Aber auch die Geschäftsführung und –vertretung wird durch die Wahl der Rechtsform und den damit verbundenen vertraglichen Vereinbarungen eindeutig festgelegt. Die Wahl der Rechtsform geschieht in aller Regel einmalig mit der Gründung des Unternehmens. Es ist allerdings auch möglich, die Rechtsform während der geschäftlichen Tätigkeit der Unternehmung zu wechseln. Das geschieht z.B. dann, wenn aus einer Personengesellschaft eine Kapitalgesellschaft werden soll. Jeder Gründer sollte seine eigenen Maßstäbe, Gesichtspunkte und künftigen Absichten analysieren und daraus die optimale Rechtsform des künftigen Unternehmens herleiten. Zur Entscheidungsfindung sollte eine fachkundige Beratung durch eine zugelassenen Rechtsanwalt oder Steuerberater sowie auch durch die zuständige Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer in Anspruch genommen werden. Das Ergebnis kann dann in diesem Abschnitt des Businessplans erläutert werden. Insbesondere die Analyse der künftigen Rechtsform soll den Gläubiger zur Investition oder einer anderen zustimmenden Handlung bringen. Warum wird gerade diese Rechtsform gewählt? Wo liegen die Vorteile gegenüber einer anderen Rechtsform, insbesondere der von der Konkurrenz gewählten Rechtsform? Welche Möglichkeiten bestehen künftig bezüglich der gewählten Rechtsform? Analysieren Sie auch die mit der Rechtsform einhergehenden Nachteile, wie das Aufbringen von Stamm- bzw. Grundkapital, Haftungsvorschriften oder Verpflichtungen zur Bilanzierung, Offenlegung und Publizität.

 
Marketing, Preispolitik, Vertriebspolitik und Absatzmethoden im Businessplan

Der Begriff Marketing wird häufig mit der Fernseh- oder Radiowerbung in Verbindung gebracht. Zum Marketing gehören allerdings weitaus mehr Fassetten als nur die schlichte Präsentation und Darstellung eines Produktes oder eine Dienstleistung durch bunte Bilder. Häufig wird der Begriff Marketing als die Gestaltung des Absatzbereiches verstanden. So wird die Marketingmaxime an der folgenden Aussage festgemacht: "Versuche nicht zu verkaufen, was bereits produziert wurde, sondern produziere, was sich verkaufen lässt." Zu den Instrumenten des Marketings gehören Produktgestaltung, die Preispolitik, die Werbung und die Absatzmethoden.

Die Preispolitik

Der Preis Ihres Produktes oder Ihre Dienstleistung ist für Ihren zukünftigen Erfolg einer der ausschlaggebenden Kriterien. Beschreiben Sie die Preisfindung und die dazu genutzte Kalkulation. Welcher preisliche Strategie möchten Sie zukünftig verwenden? Legen Sie eher eine Niedrigpreisstrategie zu Grunde oder möchten Sie ein Premiumprodukt anbieten, welches einen sehr viel höheren Preis rechtfertigt als ein gewöhnliches Handelsprodukt. Weiterhin ist die Wettbewerbsfähigkeit ein äußerst wichtiges Kriterium für Ihr Unternehmen, was wiederum durch den Preis bestimmt wird. Eine der wohl wichtigsten Fragestellungen in diesem Zusammenhang ist die Frage nach den preislichen Vorstellungen Ihrer Konkurrenz. Bietet Ihrer Konkurrenz ein ähnliches Produkt zu gleichen Preisen oder ein besseres Produkt zu günstigeren Preisen an, so sollten Sie Ihre Preispolitik gründlichst überdenken, um zukünftige Risiken besser abschätzen und in den Griff zu bekommen.

Die Vertriebspolitik und Absatzmethoden

Durch den Vertrieb bringen Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung an Ihre Kunden. Möchten Sie Ihr Produkt nur im Internet verkaufen oder auch über den Ladentisch oder im Versandhandel? Diese und noch andere Vertriebswege ziehen jeweils verschiedene Strategien, Risiken und Möglichkeiten nach sich. Erläutern Sie die Fragestellungen wie viel Sie in welchem Zeitraum von Ihren Produkten verkaufen möchten.

Die Werbepolitik - Aufmerksamkeit erzeugen

Dieser Teil, die Werbung, ist für viele und gerade für kleine Unternehmen ein wichtiger Bestandteil, Ihre Produkte oder Dienstleistung an Ihre Zielgruppe zu bringen. Dabei ist es von äußerster Wichtigkeit das junge Unternehmen mit seinen neuen Produkten und Dienstleistungen bekannt zu machen, so dass der Kunde bei der nächsten Begegnung mit Ihren Produkten oder Ihrer Werbung sich an Sie und Ihr neues Unternehmen erinnert. Um das zu erreichen, gibt es eine schier unendliche Palette an Möglichkeiten von Werbemitteln und Werbeträgern. Beschreiben Sie in diesem Abschnitt ihres Businessplans die von Ihnen einzusetzenden Möglichkeiten, Ihr Unternehmen und damit auch Ihre Produkte und Dienstleistungen öffentlich und bekannt zu machen, um so nachhaltig den Absatz zu steigern. Zur Verfügung stehen Zeitungswerbung, Flyer, Radiowerbung (die ist oft günstiger als Sie denken) oder der Aufbau eines Handelsvertretervertriebes. Auch im Internet sind vielfältige Werbeformen denkbar und sollten in diesem Abschnitt erläutert und vorgestellt werden.

 
Personal, Personalbedarf, Personalplanung und Weiterbildung

Hinsichtlich des Personals sind im Businessplan eine Vielzahl von Kriterien zu beachten. Sollten Sie zukünftig vorerst kein Personal benötigen, so können Sie diesen Abschnitt relativ kurz fassen. Allerdings sollte man zukunftsorientiert die Möglichkeit in Erwägung ziehen, seine Arbeit oder die Expansion des Unternehmens durch zusätzliches Personal zu erleichtern oder voranzutreiben. Für Sie als junger Existenzgründer ist es jedoch von Vorteil, wenn Sie die Arbeiten in Ihrem Unternehmen zunächst selbst erledigen können. So sparen Sie Personalkosten, bürokratischen Aufwand durch die Anmeldung Ihres Personals bei Krankenkassen, Finanzämtern und Berufsgenossenschaften und letztendlich wertvolle Zeit, von der sie als Jungunternehmer anfangs zu wenig haben werden. Das Thema „Personal“ kann sinnvollerweise durch die Unterthemen Personalbedarf, Personalfindung, Personalführung, Aus- und Weiterbildung, Arbeitszeiten oder rechtliche Fragestellungen ergänzt werden. Beachten Sie auch das Thema der Freelancer, also der freien Mitarbeiter, welche flexibel eingesetzt und auf Honorarbasis bezahlt werden können.

 
Businessplan-Vorlagen: Ein Vergleich der Angebote

Zahlreiche Gründer bedienen sich heute für die Erstellung des eigenen Geschäftskonzeptes an einer Businessplan-Vorlage und versuchen, durch diese die Kosten für einen professionellen Unternehmensberater zu sparen. Die Vorlagenangebote, die auf dem Markt präsent sind, unterscheiden sich jedoch in wichtigen Punkten stark voneinander. Grund genug, um fünf Angebote genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Friseur Businessplan Set von Gründung24

Gründung24 bietet unter dem Friseur Businessplan Set Gründern durchaus eine hilfreiche Grundlage. Neben einem Word-Dokument für den Businessplan erhalten die Kunden von Gründung24 zahlreiche weitere Informationen und Downloadlinks für verschiedene BMWi-Materialien. Die Worddatei des Angebotes umfasst acht Seiten, auf denen gerade rechtliche Aspekte zum Gewerbe ohne vorhandenen Meisterbrief zu finden sind.

Das gesamte Dokument verfügt über einen neutralen, jedoch in jedem Fall auch schlichten Sprachstil. Die Materialien beziehen sich jedoch ausschließlich auf ein Reisegewerbe und lassen sich demnach auch nur schwer auf andere Firmenvarianten übertragen. Dem Set von Gründung24 fehlt jedoch die komplette Finanzplanung. Auf diese wird über Links in Verbindung mit den BMWi Materialien hingewiesen.

EWU-Verlag: Businessplan Friseur

Der EWU-Verlag bietet mit dem Businessplan Friseur ein Angebot, das ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aufweist. Allerdings müssen hierbei auch einige Abstriche gemacht werden. So sind die zusätzlichen Informationen, die der EWU-Verlag bietet, recht oberflächlich gehalten und können mehr durch ihre Masse anstatt die Klasse überzeugen. Der Businessplan ist bei diesem Angebot als handliche Word Datei eingebettet.

Im Gegensatz zu Gründung24 erhalten die Kunden beim EWU-Verlag zudem eine Finanzplanung in Form einer Excel-Tabelle. Zudem steht eine Vorlage für ein individuelles Kassenbuch zum kostenlosen Download bereit. Allerdings fehlt es dem Businessplan an dem Vermerk, dass dieser inhaltlich individuell angepasst werden muss. Umfangreich ist hingegen das Zahlenwerk, das sich in Form von 19 Tabellen und Grafiken ausführlich mit verschiedensten Aspekten auseinandersetzt.

Gründerplan Businessplan Friseur

Der Businessplan von Gründerplan umfasst neben einem ausführlichen Konzept auch das nötige Zahlenmaterial. Das gesamte Angebot wird durch Zusatzinfos ergänzt. Ein Nachteil ist jedoch, dass die überwiegende Zahl der Links auf kostenpflichtige Vorlagen verweist. Der Businessplan wird in einem Word-Dokument angeboten und erstreckt sich über 20 Seiten.

Das Textmaterial ist ausführlich und ebenso gut formuliert. Zudem wird es durchgehend neutral gehalten. Das Angebot von Gründerplan umfasst jedoch keine Vorlage für den eigenen Lebenslauf. Auch beim Zahlenwerk sind alle wichtigen Informationen vorhanden. So umfasst es acht Tabellen, die sich unter anderem mit der einem Liquiditätsplan und einer Kostenübersicht auseinandersetzen.

Businessplan für einen Friseursalon von Formblitz

Formblitz bietet eine recht günstige Businessplan-Vorlage, die aber nicht nur durch den Preis, sondern letztlich auch durch die Inhalte überzeugen kann. Allerdings müssen die Gründer bei diesem Angebot auf Zusatzinformationen verzichten, denn diese fehlen in dem Paket gänzlich. Der Aufbau von Businessplan und Zahlenwerk sind so einfach, dass beide Elemente auch durch ungeübte Hände problemlos bedient werden können.

Die Worddatei, die den Businessplan bildet, umfasst insgesamt 23 Seiten und enthält zahlreiche nützliche Informationen, die sich unter anderem auch mit einem Marktvergleich auseinandersetzen. Ergänzt werden diese durch einzelne Zahlen. Auch die Finanzplanung von Formblitz ist sehr ausführlich und umfasst insgesamt 12 Tabellen.

BMWi Softwarepaket 9.2

BMWi bietet mit dem Softwarepaket 9.2 nicht nur eine professionelle, sondern auch kostenlose Lösung für alle Gründer. Die Datenmenge ist sehr umfangreich und so werden neben den zahlreichen speziellen Informationen zum Businessplan auch E-Learning Angebote gewährt. Alle Hinweise, die im Businessplan und auch in der Finanzplanung enthalten sind, werden ausführlich erläutert und sorgen somit für eine optimale Verständlichkeit. Zum Softwarepaket wird auf dem PC eine separate Benutzeroberfläche installiert, durch die die Bedienung vereinfacht werden soll. So sind unter anderem auch die Inhalte der Finanzplanung in ein eigenständiges Programm eingebettet.

Quelle: Starting Up, Juni/Juli/Aug 09, S. 53

 
Unternehmensführung und Management

Management – für viele ein neumodischer, unklarer oder sehr weitläufiger Begriff. Was heißt eigentlich Management? Sie kenne vielleicht die Redewendung „Etwas managen.“ – das Management in einem Unternehmen verhält sich ähnlich. Es soll lenken, ordnen, planen und strukturieren, um so das Unternehmen schnell und sicher zum festgelegten Unternehmensziel zu bringen.

Die Gründerperson oder das Gründungsteam

Ohne Sie würde es künftig dieses neue und junge Unternehmen nicht geben. Aus diesem Grund ist es für den Leser auch wichtig zu erfahren, wer Sie sind und warum Sie dieses Unternehmen gründen möchten. Im Anschluss an den Businessplan wird ein separater Abschnitte mit ihrem Lebenslauf erscheinen. Sie können an dieser Stelle jedoch schon einige Informationen zu Ihrer Person anführen. Dabei sollten Sie auf Ihre Fähigkeiten, Ihre Erfahrung und den bisherigen Praxisbezug Wert legen. Der Leser muss das Gefühl bekommen, dass Sie genau der Richtige für diese Selbständigkeit sind. Ein Anderer könnte es nicht besser machen.

Anteil am Unternehmen oder Firmenbeteiligungen

In diesem Abschnitt können Sie an Ihrem Unternehmen beteiligte Personen oder Firmen kurz vorstellen sowie deren Qualifikationen und Führungsqualitäten beschreiben.

Qualifikationen

Ihre Qualifikationen lassen sich in persönliche Voraussetzungen, fachliche Voraussetzungen und Führungsvoraussetzungen unterteilen. Ihnen sollten einige Punkte hinsichtlich Ihrer persönlichen Voraussetzungen bewusst sein, so bspw. ob Sie gesund und körperliche fit sind, ob Sie zukünftig bereit sind mehr als durchschnittlich viel zu arbeiten, die Bereitschaft auf den Verlust von Urlaub zumindest in der ersten Zeit. Darüber hinaus spielen auch Punkte wie Kritikfähigkeit, Stressbewältigung, Risikoeinschätzung, Überzeugungsfähigkeit und vieles andere mehr eine Rolle. Sie müssen sich im Klaren darüber sein, dass für Sie und Ihrer Familie sich zukünftig einiges ändern wird. Dazu sollten Sie von Ihrer Familie Unterstützung bekommen. Vom Rechnungswesen, über Sekretariatsarbeiten, Kalkulationen, grundlegendem Rechtswissen, Marketing- und Vertriebskenntnisse bis hin zum Improvisationstalent sollten Sie alles in Ihrem Unternehmen selbst können. Sollte Sie die ein oder andere Angelegenheit nicht selbst bewältigen können, so steht es Ihnen frei, einen Mitarbeiter dahingehend zu mobilisieren. Dies wird aber in der Mehrheit der Fällen nicht immer machbar sein, da Ihre Mitarbeiter, sofern Sie anfangs überhaupt welche beschäftigen können, im Rahmen Ihres Unternehmens eigene Aufgabenfelder zu bearbeiten haben. Somit müssen Sie das mangelnde oder fehlende Wissen bei anderen Unternehmen kaufen. Dieser Abschnitt soll Ihnen helfen der Frage nachzugehen, ob Sie grundlegend für eine selbstständige Tätigkeit geschaffen, bereit und im Stande sind.

Historische Beweggründe zur Unternehmensgründung

Sicher wird der eine oder andere Leser fragen, wie es zu dieser Firmengründung gekommen ist, welche Beweggründe damit ein hergingen und wie Sie die einen oder anderen Probleme gelöst haben. In einer kurzen Zusammenfassung können Sie Ihre Gründungsgeschichte an dieser Stelle umschreiben.

 


Seite 1 von 3

Werbung

Besucher

HeuteHeute91
GesternGestern101
WocheWoche589
MonatMonat423
GesamtGesamt4986

Seiten-Statistik

Benutzer : 12
Beiträge : 101
Weblinks : 6
Seitenaufrufe : 8290

Ranking

Google PageRank module - Camelpark SEO centrum

Fairart-Design

PhoneWeb-Chemnitz ist unser Partner in Sachen Webdesign und Hosting. Mit speziell auf die ... mehr Infos

Phoneweb

PhoneWeb-Chemnitz ist unser Partner in Sachen Webdesign und Hosting. Mit speziell auf die ... mehr Infos

SachsenMarketing

SachsenMarketing ist unser Partner in Sachen Online- und OfflineMarketing. Mit speziell au... mehr Infos

ZIT!Code wurde erstellt von Ziegert IT.