Die Wirtschaftsförderung muss sich daher auf die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sächsischer Unternehmen konzentrieren”, sagte Frank Heidan, wirtschaftpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Er kündigte an, die Förderprogramme im Freistaat insgesamt auf den Prüfstand zu stellen. Ziel müsse es sein, den bürokratischen Aufwand zu verringern und die Abwicklung der Förderverfahren dabei zu vereinfachen.
Ein Antrag der Koalitionsfraktionen befinde sich bereits im parlamentarischen Geschäftsgang. “Wir müssen weg von der Förderung mit der Gießkanne. Unsere Förderprogramme sind nicht in jedem Fall bedarfsgerecht, oft zu kompliziert gestaltet und meist mit einem enormen bürokratischen Aufwand verbunden. Dies belastet nicht nur die Kunden, sondern auch die Förderverwaltung und verursacht Kosten”, sagte Frank Heidan.
Kritik kam dagegen von Karl-Friedrich Zais, dem wirtschaftspolitischen Sprecher der Linken: “Seit September 2009 ist vom neuen FDP-Wirtschaftsminister nichts zu hören, mit welcher Strategie er die sächsische Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik durch die Krisenzeiten führen will.