An der Spitze der EU-Agrarbeihilfen in Deutschland liegt die Molkerei Nordmilch: Das Unternehmen erhielt rund 51 Millionen Euro. Dahinter folgt mit 43 Millionen Euro der Konzern Südzucker AG in Mannheim. Den dritten Rang belegt das Kölner Zuckerunternehmen Pfeifer & Langen. Unter den ersten zehn Empfängern finden sich auch Landesbetriebe wie das Landesumweltamt Brandenburg. Insgesamt kassierten 2009 rund 270 Betriebe mehr als eine Million Euro Fördergelder.
Beihilfen aus Brüssel für Sachsenmilch
Fast 300 Agrarunternehmen in Deutschland haben im vorigen Jahr millionenschwereSubventionen der Europäischen Union bekommen. Allein in Ostsachsen erhielten 19 Betriebe mehr als eine Million Euro. Das geht aus den 2009er-Zahlen hervor, die die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gestern in Berlin veröffentlichte.
An der Spitze der Subventionsliste in Ostsachsen liegt der Staatsbetrieb Sachsenforst mit fast drei Millionen Euro, gefolgt von der Großdrebnitzer Agrarbetriebs GmbH. Aber auch die Molkerei Sachsenmilch gehörte im vorigen Jahr in Ostsachsen mit zu den Unternehmen, die großzügig mit Steuergeldern bedacht wurden.
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